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Bundestag verschärft Regeln für Verbraucherkredite – Folgen für Banken und den Verbriefungsmarkt

20.04.2026

Der Deutsche Bundestag hat am 17. April ein umfangreiches Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Verbraucherkreditverträge beschlossen. Ziel der Reform ist ein stärkerer Verbraucherschutz bei Kreditgeschäften – insbesondere im Bereich kleiner Konsumentenkredite und sogenannter „Buy now, pay later“-Modelle. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Kreditgeber deutlich verschärft.

Mit der Reform setzt Deutschland die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie um. Künftig sollen auch bislang weniger regulierte Finanzierungsformen stärker beaufsichtigt werden. Besonders im Fokus stehen digitale Konsumkredite, Ratenzahlungsmodelle im Onlinehandel sowie strengere Vorgaben bei Bonitätsprüfungen.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Ausblick: Mögliche Auswirkungen auf den deutschen Verbriefungsmarkt

Die Reform könnte auch Folgen für den deutschen Verbriefungsmarkt haben: Strengere Bonitätsprüfungen könnten auf der einen Seite langfristig zu qualitativ besseren Kreditportfolios im Bereich Consumer Loans führen und das Vertrauen von Investoren stärken. Durch die neuen Vorschriften könnten allerdings die Kreditvolumina von „Buy now, pay later“-Finanzierungen oder kleinvolumigen Konsumentenkrediten sinken. Zudem erhöhen die erweiterten Informations- und Prüfungspflichten den administrativen Aufwand für Originatoren, was insbesondere kleinere Unternehmen trifft. Darüber hinaus dürften insbesondere FinTechs künftig stärker reguliert werden, was sich negativ auf ihre Kostenstruktur und ABS-Pipeline auswirken könnte. Die tatsächlichen Auswirkungen bleiben abzuwarten.

Zum Bericht des Deutschen Bundestages

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