„Es ist kompliziert“ – dieser Satz gilt für die Strukturierung von Verbriefungstransaktionen im Allgemeinen, für grenzüberschreitende Geschäfte erst recht. Hier schafft die EU-Richtlinie (EU) 2026/799 Abhilfe. Ohne direkten Bezug zu Verbriefungen – und unabhängig von der laufenden Novellierung des europäischen Verbriefungsrahmens – hat sich der EU-Gesetzgeber der Harmonisierung des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts in den Mitgliedstaaten
Luxemburg treibt die Modernisierung seines Finanzplatzes weiter voran
Luxemburg überholt Brüssel bei der Modernisierung seines Verbriefungsrahmenwerks am heimischen Finanzplatz. Ein moderner Finanzplatz sollte grundsätzlich sich verändernden Rahmenbedingungen Rechnung tragen. In einem Umfeld mit zunehmend restriktiver Bankenregulierung und höheren Kapitalkosten gewinnen forderungsbesicherte und stärker kapitalstrukturgetriebene Finanzierungen an Bedeutung. Für entsprechend komplexere Transaktionsstrukturen will Luxemburg das Verbriefungsrahmenwerk und damit seinen Finanzplatz weiter modernisieren. Luxemburg schreitet
UK Regulatory Update: Dauerhafte Anerkennung des EU STS-Labels / Prinzipienorientierte Regulierung angestrebt
In der EU schaut die Verbriefungsbranche seit nun knapp einem Jahr gespannt nach Brüssel. Doch auch das Vereinigte Königreich treibt die nach dem Brexit erforderliche eigene Verbriefungsregulierung voran. Aus Praktiker-Sicht mit einigen Ansätzen, die dem UK-Markt langfristig einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der EU verschaffen könnte (siehe dazu auch TSIkompakt vom 17. Februar 2026). Dazu gehört ein
ESMA strebt Vereinfachung von Fonds- und Transaktionsreporting an
Die ESMA treibt ihre Initiative zur Vereinfachung des Meldewesens in der EU voran. Mit einer Pressemitteilung vom 4. Mai stellt sie ein neues, harmonisiertes Fonds-Reportingframework und sowie Ansätze für ein Vereinfachung des Transaktionsreportings vor. Ziel ist es, den Meldeaufwand zu senken, Doppelreporting zu vermeiden und gleichzeitig die Datenqualität für die Aufsicht zu verbessern. Die Hauptaussagen
Bundestag verschärft Regeln für Verbraucherkredite – Folgen für Banken und den Verbriefungsmarkt
Der Deutsche Bundestag hat am 17. April ein umfangreiches Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Verbraucherkreditverträge beschlossen. Ziel der Reform ist ein stärkerer Verbraucherschutz bei Kreditgeschäften – insbesondere im Bereich kleiner Konsumentenkredite und sogenannter „Buy now, pay later“-Modelle. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Kreditgeber deutlich verschärft. Mit der Reform setzt Deutschland die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie um.
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