Mit ihrer am 17. Juli 2026 veröffentlichten Mitteilung zur Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors hat die Europäische Kommission eine umfassende Agenda vorgestellt, um den europäischen Bankenmarkt leistungsfähiger, integrierter und wachstumsorientierter zu gestalten. Die Initiative ist ein zentraler Baustein der Savings and Investments Union (SIU) und soll sicherstellen, dass Banken auch künftig eine tragende Rolle bei der Finanzierung von Innovation,
Regulierung
ECON nimmt Stellung zur EU Inc.
Die Europäische Kommission hatte im Frühjahr den Entwurf für eine „EU Inc.“ vorgelegt – eine einheitliche Unternehmensform für die gesamte EU – siehe TSIkompakt vom 18. März 2026. Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments hat das Vorhaben nun in einem offenen Brief unterstützt. Der ECON sieht in der Initiative einen wichtigen Schritt zur Stärkung des europäischen Binnenmarkts für innovative Unternehmen. Er merkt jedoch an, dass weitere Schritte, insbesondere mit Blick auf Scale-ups erforderlich
ESMA veröffentlicht Rückmeldungen zur Konsultation der UCITS Eligible Assets Directive – Rückmeldungen zu Verbriefungen kontrovers
UCITS (Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities)-Fonds dürfen in Verbriefungen investieren, wobei für solche Investitionen eine Konzentrationsgrenze von 10 % gilt. Im Rahmen einer Konsultation zur UCITS-Richtlinie Eligible Assets Directive (siehe TSI kompakt vom 15. April 2025) hat die ESMA mit Marktteilnehmern das Für und Wider einer Anpassung der Konzentrationsgrenze diskutiert. Gemischtes Feedback aus der
Kritischer Review der wenig praktikablen Reportinganforderungen bei Verbriefungen in der EU
Eine Studie von Oliva Hauet, Principal Economist bei der EZB, befasst sich mit dem Konvolut an Reportinganforderungen bei Verbriefungen innerhalb des EU-Finanzsystems. Sie arbeitet systematisch die fragmentierte Landschaft an Reportinganforderungen heraus. Diese kennzeichnet eine Vielzahl von Einrichtungen und Templates, was zu erhöhten Kosten und einer fragwürdigen Datenqualität führt. Sie betont die unzureichende technische und semantische
Finanzmärkte in Zeiten globaler Megatrends
Das IW Köln hat mit finanzieller Förderung durch das Stiftungsprojekt Kapitalmarktunion am 8. November die Studie „Finanzmärkte in Zeiten globaler Megatrends: Welche Reformen benötigt die Regulierung, damit die Finanzmärkte die Realwirtschaft im Strukturwandel bestens unterstützen können?“ vorgelegt. Die Studie untersucht systematisch die Finanzierungsstruktur der deutschen Wirtschaft. Sie legt das Augenmerk auf die Finanzierung des Strukturwandels
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