Mit ihrer am 17. Juli 2026 veröffentlichten Mitteilung zur Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors hat die Europäische Kommission eine umfassende Agenda vorgestellt, um den europäischen Bankenmarkt leistungsfähiger, integrierter und wachstumsorientierter zu gestalten. Die Initiative ist ein zentraler Baustein der Savings and Investments Union (SIU) und soll sicherstellen, dass Banken auch künftig eine tragende Rolle bei der Finanzierung von Innovation,
EU-Kommission
ECON nimmt Stellung zur EU Inc.
Die Europäische Kommission hatte im Frühjahr den Entwurf für eine „EU Inc.“ vorgelegt – eine einheitliche Unternehmensform für die gesamte EU – siehe TSIkompakt vom 18. März 2026. Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments hat das Vorhaben nun in einem offenen Brief unterstützt. Der ECON sieht in der Initiative einen wichtigen Schritt zur Stärkung des europäischen Binnenmarkts für innovative Unternehmen. Er merkt jedoch an, dass weitere Schritte, insbesondere mit Blick auf Scale-ups erforderlich
ECON beschließt Parlamentsposition zur Verbriefungsregulierung – ursprünglicher Berichtsentwurf abgeschwächt
Nach intensiven Verhandlungen hat der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments (ECON) gestern seine Position zur Überarbeitung der Verbriefungsregulierung verabschiedet. Dem Berichterstatter Ralf Seekatz gelang es, eine Mehrheit in der politischen Mitte zu organisieren. Damit ist der Weg für einen zeitnahen Start der Trilog-Verhandlungen frei. Inhaltliche Anpassungen im ECON Ausgehend vom stark marktorientierten Berichtsentwurf Seekatz’
Europas Kapitalmarkt – Die 6 größten EU-Staaten (E6) fordern dringende Maßnahmen von der EU-Kommission
Europas Unternehmen kämpfen um Wachstumskapital. Während andere Regionen wie die USA oder Asien mit tiefen, liquiden Märkten aufwarten können, bleibt Europa zurück. Die Folge: Innovative Firmen wandern ab oder scheitern am fehlenden Risikokapital. Die Bundesregierung und fünf weitere EU-Staaten (Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen und Spanien, zusammen die sogenannten „E6“) wollen das ändern. Ihr Ziel
ESRB veröffentlicht Statusbericht zu Synthetischen STS-Verbriefungen
Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB) hat im Mai 2025 seinen Bericht zur Entwicklung synthetischer STS-Verbriefungen veröffentlicht. Die Analyse zeigt: Das Marktvolumen wächst. Immer mehr Banken nutzen synthetische STS-Verbriefungen, um Kreditrisiken zu übertragen. Der ESRB kommt zu dem Schluss, dass der Markt gut funktioniert und aktuell keine systemische Risiken birgt. Der
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