Die Europäische Kommission hat heute einen Verordnungsentwurf für die EU Inc. vorgelegt – eine einheitliche Unternehmensform für die gesamte EU. Als Kern eines möglichen „28. Regimes“ soll sie langfristig weitere Rechtsbereiche harmonisieren. Bisher behindern fragmentierte nationale Gesellschaftsrechte grenzüberschreitende Aktivitäten, erhöhen den Verwaltungsaufwand und treiben die Kosten von der Gründung bis zur Insolvenz in die Höhe.
Private Credit im Fokus der Regulierung
Der Marktbericht „Private Markets: Unknown Unknowns“ des Financial Services Regulation Committee des House of Lords vom Januar beschreibt das starke Wachstum von Private Equity und Private Credit in den letzten Jahren. Er bewertet die Folgen für das Finanzsystem und zeigt offene Fragen und neue Risiken auf. Der Bericht wendet sich dabei an Politik, Aufsicht und
Europas Kapitalmarkt – Die 6 größten EU-Staaten (E6) fordern dringende Maßnahmen von der EU-Kommission
Europas Unternehmen kämpfen um Wachstumskapital. Während andere Regionen wie die USA oder Asien mit tiefen, liquiden Märkten aufwarten können, bleibt Europa zurück. Die Folge: Innovative Firmen wandern ab oder scheitern am fehlenden Risikokapital. Die Bundesregierung und fünf weitere EU-Staaten (Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen und Spanien, zusammen die sogenannten „E6“) wollen das ändern. Ihr Ziel
PRA und FCA starten umfassende Konsultation zur UK-Verbriefungsregulierung
Die britische Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (Prudential Regulation Authority – PRA) und die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority – FCA) haben nach 2023 die nächste umfassende Konsultation zur UK Verbriefungsregulierung veröffentlicht (siehe TSI kompakt vom 14. August 2023). Ziel ist die Loslösung von der EU-Verbriefungsregulierung und die abschließende Etablierung eines eigenständigen Rahmenwerks. Nach ersten technischen Gesetzesanpassungen
BCBS veröffentlicht Analyse zu synthetischen Risikotransfers
Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat heute einen Bericht über synthetische Bilanzverbriefungen veröffentlicht, oft auch bezeichnet als Signifikante Risikotransfer (SRT-)Transaktionen. Ein SRT ist nötig, um eine Kapitalentlastung bei der verbrieften Position zu erreichen. Dies ist auch bei True Sale Strukturen möglich, wird jedoch überwiegend bei synthetischen Verbriefungen umgesetzt. Die wirtschaftliche Bedeutung der SRT-Märkte hat
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