Mit ihrer am 17. Juli 2026 veröffentlichten Mitteilung zur Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors hat die Europäische Kommission eine umfassende Agenda vorgestellt, um den europäischen Bankenmarkt leistungsfähiger, integrierter und wachstumsorientierter zu gestalten. Die Initiative ist ein zentraler Baustein der Savings and Investments Union (SIU) und soll sicherstellen, dass Banken auch künftig eine tragende Rolle bei der Finanzierung von Innovation,
Archiv für 2026
ECON nimmt Stellung zur EU Inc.
Die Europäische Kommission hatte im Frühjahr den Entwurf für eine „EU Inc.“ vorgelegt – eine einheitliche Unternehmensform für die gesamte EU – siehe TSIkompakt vom 18. März 2026. Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments hat das Vorhaben nun in einem offenen Brief unterstützt. Der ECON sieht in der Initiative einen wichtigen Schritt zur Stärkung des europäischen Binnenmarkts für innovative Unternehmen. Er merkt jedoch an, dass weitere Schritte, insbesondere mit Blick auf Scale-ups erforderlich
Europäische Harmonisierung des mitgliedstaatlichen Insolvenzrechts: Chancen für grenz-überschreitende Transaktionen, Risiken bei der Sicherheitenverwertung?
„Es ist kompliziert“ – dieser Satz gilt für die Strukturierung von Verbriefungstransaktionen im Allgemeinen, für grenzüberschreitende Geschäfte erst recht. Hier schafft die EU-Richtlinie (EU) 2026/799 Abhilfe. Ohne direkten Bezug zu Verbriefungen – und unabhängig von der laufenden Novellierung des europäischen Verbriefungsrahmens – hat sich der EU-Gesetzgeber der Harmonisierung des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts in den Mitgliedstaaten
EuGH-Urteil zur Unzeit – Marktpraxis zur Behandlung von Umsatzsteuer auf das Servicing bei True Sale Verbriefungen infrage gestellt
EuGH grenzt Steuerbefreiung enger ab Das Gericht der Europäischen Union hat die Steuerbefreiung für das Servicing von Kreditforderungen nach einer Forderungsübertragung klar eingegrenzt. Betreut ein Originator übertragene Kredite gegen Entgelt weiter, greift die Befreiung nach Art. 135 Abs. 1 Buchstaben b bis d der europäischen Mehrwertsteuer-Richtlinie nicht. Das Urteil betrifft zwar einen Fall aus Finnland
Luxemburg treibt die Modernisierung seines Finanzplatzes weiter voran
Luxemburg überholt Brüssel bei der Modernisierung seines Verbriefungsrahmenwerks am heimischen Finanzplatz. Ein moderner Finanzplatz sollte grundsätzlich sich verändernden Rahmenbedingungen Rechnung tragen. In einem Umfeld mit zunehmend restriktiver Bankenregulierung und höheren Kapitalkosten gewinnen forderungsbesicherte und stärker kapitalstrukturgetriebene Finanzierungen an Bedeutung. Für entsprechend komplexere Transaktionsstrukturen will Luxemburg das Verbriefungsrahmenwerk und damit seinen Finanzplatz weiter modernisieren. Luxemburg schreitet
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