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Konstruktiver Berichtsentwurf durch Rapporteur des EU-Parlaments zur Verbriefungsregulierung

12.12.2025

Am 12. Dezember hat der Rapporteur des Europäischen Parlaments (EP), Ralf Seekatz, seinen Berichtsentwurf zur Verbriefungsverordnung und CRR veröffentlicht. Damit legt er das Fundament der Parlaments-Positionierung zu den Vorschlägen der EU-Kommission aus dem Sommer zur Überarbeitung der Verbriefungsregulierung (siehe TSIkompakt vom 17. Juni).  Der Rapporteur des EP geht erfreulicherweise über die Vorschläge der Europäischen Kommission hinaus und ergreift die Chance, die Verbriefungsregulierung spürbar zu verbessern. Dem Prozedere geschuldet ist die technische Darstellung der Änderungsvorschläge, welche einen schnellen Überblick erschwert.

Hauptpunkte des Europäischen Parlaments

Im Folgenden stellen wir die aus unserer Sicht wichtigsten Änderungsvorschläge des EPs zusammen:

CRR:

Verbriefungsverordnung:

Es ist jedoch zudem zu erwähnen, dass die Vorschläge zur Verbriefungsverordnung in folgenden Punkten nachzubessern sind:

Unter dem Strich bleibt jedoch, insbesondere im Hinblick auf die Risikogewichte für Verbriefungen, ein sehr zu begrüßender, konstruktiver Vorschlag des EP- Berichterstatters.

Nächste Schritte

Die Minister des Europäischen Parlaments haben nun Zeit, bis zum 27. Januar Änderungswünsche einzureichen. Im Anschluss wird das Parlament die Abstimmung einer mehrheitsfähigen Position beginnen, welche im Mai 2026 abgeschlossen sein soll. Daraufhin soll der Trilog starten. Der Berichtsentwurf des Rapporteurs ist somit nur ein erster – aber notwendiger Schritt in die richtige Richtung mit der Chance, den europäischen Verbriefungsmarkt zu stärken.

Zu den Berichten des Rapporteurs:

CRR
SECR

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